Wie viel Herz, Handwerk und Leidenschaft können eigentlich in zwei Ringen stecken? | makou Jewelry Karlsruhe

Ich war wieder unterwegs, um es selbst zu sehen, persönlich nachzufragen, die Menschen dahinter besser kennenzulernen und ein wenig hinter die Kulissen zu schauen. Diesmal führte mich mein Weg nach Karlsruhe. Durch einen dieser typischen Hinterhöfe, für die Karlsruhe durchaus bekannt ist, habe ich Annika und Verena in ihrem kleinen Studio besucht. Von außen eher unscheinbar, innen dafür umso schöner. Klein, persönlich, gemütlich und mit ganz viel Liebe zum Detail. Ein Ort, an dem man sich gerne hinsetzt und schnell merkt, dass Zeit hier keine Nebensache ist. Die beiden kenne ich bereits von der Hochzeitsmesse in Bühl im vergangenen Jahr und war schon damals von ihrer Arbeit begeistert. Aber wie das auf einer Messe eben so ist, kommt man kaum zu wirklich intensiven Gesprächen und vieles bleibt an der Oberfläche. Das reichte mir nicht. Ich wollte genauer wissen, wer hinter den beiden steckt, wie sie arbeiten und vor allem, was Hochzeitspaare bei ihnen erwartet.

Wir saßen noch nicht richtig, da kam schon die erste Frage und dann ging es los. Fast eineinhalb Stunden ohne Punkt und Komma. Ein Austausch, bei dem die Leidenschaft der beiden so spürbar war und gleichzeitig auch meine eigene für das, was ich tue, wieder neu entfacht wurde. Ich liebe solche Besuche. Am Ende standen die liebevoll hergerichtete Keksplatte und auch die Gläser noch fast genauso da wie am Anfang, weil wir einfach völlig in unserem Gespräch vertieft waren. Genau das ist es doch, was den Unterschied macht. Wenn man wirklich zusammensitzt, Fragen stellen kann und sich Zeit nimmt, erfährt man plötzlich so viel mehr. Nicht nur über die Dienstleistung selbst oder über Materialien, sondern vor allem auch über Werte, Haltung, Arbeitsweise und die Leidenschaft dahinter.

Wenn aus Handwerk Leidenschaft wird

Annika und Verena kommen beide ursprünglich aus Pforzheim. Der Bezug zum Schmuck und zum Goldschmiedehandwerk war damit schon früh da, denn Pforzheim ist nicht umsonst als Goldstadt bekannt und seit Generationen eng mit Schmuck, Uhren und Handwerk verbunden. Beide schlugen ihren Weg über die Goldschmiedeschule in Pforzheim ein. Dort haben sie ihr Handwerk gelernt und genau diese Verbindung aus Gestaltung und handwerklicher Arbeit für sich entdeckt. Irgendwann wurde daraus nicht einfach nur ein Beruf, sondern eine große Leidenschaft und schließlich die eigene Schmuckmarke. Solche Wege beeindrucken mich immer wieder. Gerade wenn junge Menschen etwas lernen, merken, dass genau darin ihre Leidenschaft liegt, und dann den Mut haben, daraus etwas Eigenes aufzubauen. Vieles kann man lernen, man kann sich Fachwissen aneignen und Techniken perfektionieren. Aber wenn das Herz wirklich für etwas schlägt, wird es unbezahlbar.

Und da sind wir auch schon bei meinem Schlagwort unbezahlbar. Denn ich muss euch etwas erzählen, das ich so tatsächlich auch noch nicht auf dem Schirm hatte. Wenn man hört oder liest: handgefertigt, individuell angefertigt, speziell für ein Paar gefertigt, denkt man doch erst einmal, das ist bestimmt unbezahlbar. Falsch gedacht. Auch ich durfte erfahren, dass individuell gefertigte Ringe bei vergleichbaren Konfigurationen durchaus mit den Preisen bekannter Anbieter mithalten können. Bei den Beispielen, die wir uns gemeinsam angeschaut haben, lag der Unterschied teilweise sogar bei bis zu 500 Euro pro Ringpaar. Ich saß auch erst einmal da und konnte mir das nur schwer vorstellen. Aber genau deshalb fand ich es so spannend. Individuelle Handarbeit bedeutet eben nicht automatisch, dass ein Ring deutlich teurer sein muss. Je nach Material, Ausführung und Stärke können die Preise sehr unterschiedlich ausfallen. Ich glaube, dass viele Hochzeitspaare individuelle Ringe schon gedanklich ausschließen, bevor sie überhaupt einmal nachgefragt haben.

Der eigene Ring entsteht Schritt für Schritt

Manchmal liegt der Unterschied gar nicht im Design selbst, sondern beispielsweise in der Materialwahl oder darin, wie massiv ein Ring tatsächlich gefertigt werden muss. Ein Ring muss nicht unnötig dick sein, wenn eine etwas feinere Ausführung optisch genauso schön wirkt und gleichzeitig zur Hand und zum Alltag passt. Weniger Material kann dann natürlich auch beim Preis einen Unterschied machen. Und genau an diesem Punkt merkt man, was eine gute Beratung ausmacht. Es geht nicht darum, möglichst viel Material zu verkaufen, sondern gemeinsam herauszufinden, was wirklich passt.

Ich muss gestehen, ich hatte mir auch die Entstehung eines Rings viel komplizierter vorgestellt. Aber das ist es überhaupt nicht. Im Gegenteil, dieses individuelle Zusammenstellen und die vielen Möglichkeiten machen richtig Spaß. Solltet ihr schon konkrete Vorstellungen haben, wunderbar. Wenn nicht, ist das überhaupt kein Problem. Dann findet ihr vor Ort gemeinsam heraus, was euch gefällt. Genau dafür gibt es die Beratung. Man probiert verschiedene Formen aus, schaut, welche Breite an der eigenen Hand gefällt, spricht über Materialien, Oberflächen und vielleicht einen Stein. Schritt für Schritt merkt man immer besser, was zu einem passt und was eben nicht. Und das gilt übrigens für euch beide. Eheringe müssen nicht identisch aussehen. Natürlich dürfen sie zusammengehören, aber jeder von euch darf einen Ring tragen, der wirklich zum eigenen Stil passt. Vielleicht möchte einer einen sehr schlichten Ring und der andere etwas Auffälligeres. Vielleicht arbeitet einer viel mit den Händen und braucht deshalb eine andere Lösung. Auch das gehört für Annika und Verena zu einer individuellen Beratung dazu.

Besonders schön fand ich auch den Gedanken, dass nicht zuerst das Budget jede Idee begrenzen muss. Wenn euch ein bestimmtes Design gefällt, kann geschaut werden, in welchen Materialien genau dieser Ring umgesetzt werden kann. Dadurch können ganz unterschiedliche Preisstufen entstehen. Der Ring, in den man sich verliebt hat, muss also nicht automatisch ausscheiden, nur weil eine Variante zu teuer ist. Vielleicht gibt es eine Alternative, die genauso gut aussieht und deutlich besser zum eigenen Budget passt. Und genau solche Informationen möchte ich euch mit Liebevoll vernetzt mitgeben. Dinge, die man eben oft erst erfährt, wenn man sich wirklich hinsetzt und miteinander spricht. Ihr wisst selbst, dass ein Ehering kein Schmuckstück für nur einen einzigen Tag ist. Er begleitet euch hoffentlich viele Jahre. Im Alltag, bei der Arbeit, auf Reisen und durch all die kleinen und großen Momente, die nach der Hochzeit erst noch kommen. Deshalb ist es so wichtig, nicht nur darauf zu schauen, was im ersten Moment schön aussieht, sondern auch darauf, welches Material zum eigenen Leben passt und womit man sich wirklich wohlfühlt. Etwa sechs Monate vor der Hochzeit ist übrigens ein guter Zeitpunkt, um sich mit den Ringen zu beschäftigen. Dann bleibt genug Zeit für Beratung, Entscheidungen und die individuelle Anfertigung. Wenn ihr später dran seid, ist aber noch nicht alles verloren. Oft lässt sich auch kurzfristig noch eine Lösung finden.

Schmuck, der Erinnerungen bewahrt

Auf meine Frage, was den beiden besonders in Erinnerung geblieben ist, erzählten sie mir von einer Kundin, die bereits vorher Schmuck bei ihnen gekauft hatte. Später durften sie den Verlobungsring und danach auch die Eheringe anfertigen. Diese Wertschätzung und dieses Vertrauen, das eine Kundin über Jahre in die beiden setzt, bedeuteten ihnen sehr viel. Und genau solche Geschichten zeigen für mich, dass Schmuck eben viel mehr sein kann als ein schönes Produkt. Er kann einen Lebensabschnitt begleiten, eine Geschichte erzählen und irgendwann selbst zu einer Erinnerung werden.

Doch wer bei den beiden nur an Eheringe denkt, der täuscht sich. In ihrem Studio gibt es auch wunderschönen Brautschmuck aus ihrer eigenen Marke. Und wenn ihr auf der Suche nach etwas ganz Individuellem seid, lassen sich auch besondere Schmuckstücke mit Tierhaaren oder Andenkenmedaillons für Lieblingsmenschen fertigen, die vielleicht am Hochzeitstag fehlen. Gerade bei einer Hochzeit suchen Paare immer wieder nach einer Möglichkeit, einen verstorbenen Herzensmenschen trotzdem ein Stück bei sich zu tragen. Ich finde, genau dafür kann Schmuck etwas ganz Besonderes sein. Leise, persönlich und voller Bedeutung.

Mich haben Annika und Verena wirklich begeistert. Nicht nur mit den Möglichkeiten, die sie anbieten, sondern vor allem mit ihrer Art, ihrer Begeisterung und der Leidenschaft für das, was sie tun. Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch ihr sehr schnell merken werdet, wie viel Herz und echtes Handwerk hinter ihrer Arbeit steckt. Und vielleicht ist genau das am Ende das Schönste an einem individuellen Schmuckstück: Es wird nicht einfach ausgesucht. Es entsteht für euch.

Wenn ihr Annika und Verena persönlich kennenlernen möchtet, habt ihr dazu am 10. und 11. Oktober bei der Hochzeitsmesse in Bühl die Gelegenheit. Oder ihr vereinbart direkt einen Termin und besucht die beiden in ihrem Studio in Karlsruhe.

Kontakt makou Jewelry

Amalienstraße 42A
Karlsruhe, im Hinterhof

Termine sind nach Vereinbarung möglich. Das gilt sowohl für Eheringberatungen als auch für das Anschauen des Schmucks.

E Mail: hallo@makoujewelry.de
Website: makoujewelry.de
Termin vereinbaren: https://form.typeform.com/to/mDQa6uZw?typeform-source=makoujewelry.de

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Hochzeits- und Eventportal im Schwarzwald
Warum ich diese Geschichten erzähle

Wenn wir einem Unternehmen begegnen, sehen wir meistens zuerst das, was nach außen sichtbar ist: schöne Bilder, Leistungen oder eine Website. Doch all das erzählt noch lange nicht die ganze Geschichte.

Mich interessiert, was dahinter steckt. Was hat einen Menschen dazu bewegt, genau diesen Weg zu gehen? Welche Werte begleiten ihn? Was treibt ihn an? Und was macht ihn als Menschen aus?

Ich bin überzeugt, dass genau das auch etwas über seine Arbeit erzählt. Denn hinter jedem Unternehmen steht ein Mensch mit einer ganz eigenen Geschichte, mit Erfahrungen, Überzeugungen und einer Haltung, die oft mehr über ihn verrät als jede Werbung.

Mit diesen Beiträgen möchte ich euch genau diese Menschen näherbringen. Denn wenn wir verstehen, wer hinter einem Unternehmen steht, fällt es oft leichter zu spüren, ob dieser Mensch zu uns passt.

Wenn ihr nach dem Lesen eines Beitrags das Gefühl habt: „Diesen Menschen möchte ich kennenlernen.“, dann hat dieser Beitrag genau das erreicht, was ich mir für Liebevoll vernetzt wünsche.